9. Mitteldeutscher Ernährungsgipfel mit über 200 Branchenvertretern im Rudolf-Harbig-Stadion schließt mit Dresdener Erklärung an Bundes- und Landesregierungen

Das Branchenhilight der mitteldeutschen Ernährungswirtschaft, der 9. Mitteldeutsche Ernährungsgipfel, vereinte am 5. November an ehrwürdiger Stätte, im Dresdener Rudolf-Harbig-Stadion, mehr als 200 Branchenvertreter aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt sowie weiteren Bundesländern. Im Ergebnis der Tagung verfassten die Länderchefs der drei Mitteldeutschen Ernährungsnetzwerke aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt zentrale Branchenforderungen an die Politik, die „Dresdener Erklärung“ im Rahmen des Mitteldeutschen Ernährungsgipfels 2025.
Das gemeinsam verabschiedete Dokument umfasst folgende Forderungen mit dem vordergründigen Ziel „Gemeinsam Zukunft zu sichern!“.
- Stärkung des Mittelstands als Fundament der industriellen Wertschöpfung
- Systematischer Bürokratieabbau zur Entlastung produktiver Ressourcen
- Verlässliche und bezahlbare Energieversorgung als Standortvoraussetzung
- Umgehende Aussetzung der CO2-Bepreisung zur Vermeidung existenzieller
Belastungen
- Ausbau der Exportförderung zur Erschließung internationaler Märkte
- Schaffung fairer Wettbewerbsbedingungen und Förderung struktureller Entwicklung
Das vollständige „Dresdener Erklärung“ kann hier direkt abgerufen werden:
https://mitteldeutscher-ernaehrungsgipfel.de/wp-content/uploads/2025/11/Dresdner-Erklaerung.pdf
Anspruchsvolles Tagungsprogramm zeigt moderne und zukunftsorientierte Branche
Unter dem Motto „Essen ist Leben – Die Zukunft schmeckt gut!“ wurde den Teilnehmern ein anspruchsvolles Tagungs-Programm aus Fachvorträgen und moderierten Formaten rund um aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Branche geboten. Highlight des Ernährungsgipfels war der mitreißende Vortrag von DFB-Fußballschiedsrichter und Motivationsredner Deniz Aytekin, der unter dem Motto „Entscheidungen unter Druck: Strategien des Sehens, Wahrnehmens und Entscheidens – Wie man unter Druck klare Entscheidungen trifft“ stand.
Johannes Mauss vom Kölner rheingold Institut ging in seiner Key-Note zum Thema „Ernährung zwischen Moral-Frust und Oral-Lust – Trends zu neuer Unbeschwertheit beim Genuss“ auf aktuelle Verbrauchertrends ein. Verena Leister, TV-bekannte Küchenchefin, griff Foodtrends auf und setzte sich mit Verantwortung in der Lebensmittelverarbeitung auseinander. Dr. Franziska Bocklisch vom IWU Fraunhofer in Chemnitz referierte zur Frage, welche Chancen eine menschzentrierte Digitalisierung für die erfolgreiche Produktion der Zukunft spielt. Die Zukunft fest im Blick hatte auch das Nachwuchsforum des Branchentreffs. Vier wegweisende wissenschaftliche Abschlussarbeiten mit Bezug zu Erzeugung, Verarbeitung oder Vermarktung von Lebensmitteln wurden an diesem Tag jeweils mit dem Nachwuchspreis des Mitteldeutschen Ernährungsgipfels und damit mit jeweils 1.000 Euro prämiert.
Der Mitteldeutsche Ernährungsgipfel ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Ernährungsnetzwerke der Bundesländer Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Das Treffen plante und organisierte maßgeblich das von der IHK-Geschäftsstelle Bautzen aus organisierte Netzwerk Ernährungsgewerbe Sachsen. Ergänzt wird das Branchentreffen durch regionale Produktausstellungen der Bundesländer Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt.
Unter www.mitteldeutscher-ernaehrungsgipfel.de ist die Dresdener Erklärung jederzeit abrufbar. Dort finden sich auch alle weiterführende Informationen zur Veranstaltung sowie Fotoimpressionen der zentralen mitteldeutschen Branchenveranstaltung.

















